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Hallo liebes Tagebuch, juhu war heute
schön ;) |
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Vor wenigen Jahren wurde die Neubaustrecke von Meknes
nach Fes gebaut. Zwischen den Ortschaften Ain Taoujdate - Seba Ayoun
überwindet eine riesige Betonbrücke einen Taleinschnitt welcher früher in
weitem Bogen umfahren wurde. |
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Die Prima II Loks befinden sich noch in der Abnahmephase und sind noch nicht Planmäsig im Verkehr anzutreffen. So war es nur Glück die Lok 1404 auf einer Testfahrt vor einem Voyageur zu erwischen. |
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Nur ganz leicht zu sehen ist im Hintergrund das Bergpanorama welches man an dieser Stelle eigentlich hätte. Unbeeindruckt davon rollt ein von Ansaldobreda gefertigter Dosto als Voyageur 116 gen Casablanca |
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Aber alles was nach Fes fährt kommt auch irgendwann wieder zurück, und so beschlossen wir den geplanten Wechsel gen Tangerpiste in den Nachmittag hinein zu verschieben und auf die nächsten Züge von Fes zu warten. Wir wussten natürlich nicht was die Prima da hinten genau macht, aber hoffen kann man ja. Wir stellten uns dann unten zur Brücke hin und warteten den nächsten Dosto und den ersten Fernverkehr mit Lok aus Fes ab. Beide Züge kamen nur knapp im Schatten, den es riss teilweise etwas im Himmel, aber nicht so richtig ... leider. |
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Da wir die Prima II zurück erwarteten warten wir im schlechten Wetter auf die nächsten Züge, immer zwischen Ain Taoujdate - Seba Ayoun. |
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Als der Expresszug aus Fes durch war, an ihm hätte die Prima theoretisch hängen könnten, ging es fix mit dem Wagen in Richtung Meknes. Wir hatten da noch eine Stelle offen mit der Brücke am Stadtrand. Die zur Verfügung stehende Zeit sollte reichen, dachten wir .. doch wir unterschätzten die Distanz gehörig und waren zur Abfahrtszeit des Zuges in Meknes noch gute 20km von der Innenstadt entfernt. Also liessen wir es bleiben und zogen bei der erstbesten Möglichkeit links rein und fuhren eine weitere uns bekannte Stelle an. Nach der Durchquerung von Seba Ayoun, welches leider seine besten Tage auch schon erlebt hat, zogen wir auf die Brücke und warteten, im Regen! Das störte den Esel weniger der während unserer Ankunft in unserem Rücken „geparkt“ wurde. |
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Die Neubaustrecke wurde nach Europäischem Vorbild einfach in die Landschaft gesetzt, hier rollt ein Japaner mit einem Voyageur als Marrakech gen Fes. |
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Der Zug war durch und wir fuhren
wieder los, der nächste mögliche Kandidat für die Prima von Fes aus war im
Anmarsch und den wollten wir wieder irgendwo um die Brücke erwischen. Der
Brückenkopf auf der Westseite war leider nicht zu gebrauchen und so landeten
wir an bekannter Stelle hinter der Brücke. Die mangelnde Fernsicht, besten
Dank lieber Siff, verhinderte ein Panorama über das weite Tal wo man wohl
bis Fes sehen würde. Auf dem Weg zur Stelle überholte uns noch der „DispoDosto“,
wie wir die merkwürdig Lackierte Wagengarnitur welche in Dostotrasse verkehr
getauft haben. Oha, das ergibt natürlich eine weitere Prima II Möglichkeit
zur Rückfahrt ;) Dieser kommt in einer Stunde, eine weitere Stunde danach
könnte ja die Prima II mit dem Fernverkehr wieder kommen - „blick auf die
Uhr“. Der nächste Griff galt unseren Ibis Notizen und dem Handy, und wir
reservierten in Meknes zwei Zimmer für die kommende Nacht. Die Tangerpiste
muss also etwas warten ... |
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Auch Güterzüge gibt es auf der Strecke und dabei war die Bespannung spannend. Es führen zwei Loks der Baureihe E1100 vor einer DF. Die E1100 sind die ersten Japanischen Loks welche das Land erreicht haben. Die Loks, von Hitachi, gebaut sind mit dem Baujahr 1977 doch schon über 30 Jahre alt und gehören wohl zu den ersten Opfern der Prima II. |
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Und noch ein Franzose wieder mit einem Voyageur. Aber auch hier, die PRIMA II fehlt nach wie vor ... |
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Der Expresszug liess sich zum Glück
etwas Zeit und kam .... natürlich ohne Prima II. Dumm. Dann war der
Dispodosto fällig und 1h später der nächste grosse. Da wir die Stelle
gesehen haben, beim letzten Zug konnten wir sogar noch mit Schäfer und Herde
machen, wollten wir weiter, zur übernächsten Strassenbrücke gen Meknes. Wir
waren gerade weg von der Baupiste auf der richtigen Strasse da heult unser
Logan auf und Daniel meinte nur ... Gaspedal blockiert. Geistesgegenwärtig
drückte er die Kupplung und stellte den Motor ab. Gemütlich rollten wir aus
und parkten am Rand. Oooook, was soll das den jetzt? Erste Kontrolle,
mechanisch war das Pedal in Ordnung, nichts verklemmt oder so. Der erste
Gedanke war, fahren wir Toyota? ;) Nein, wir fahren einen Dacia, die aussage
des Vermieters „good Car“ kam uns in dieser Situation wieder in den Sinn ...
MUHAR – nie wieder Logan ist mein Kommentar dazu! |
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Das warten auf die PRIMA II endete auch beim nächsten Zug mit, der Dostodispo mit der Zugnummer 132 rollte hier auf der NBS Meknes entgegen. |
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Der letzte mögliche Zug für die PRIMA war 136/617 aber auch hier war die Lok nicht dran - dafür hat der Regen eingesetzt wie man am Wasserstaub sehen kann. |
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| Das E1100 Pärchen kam noch zurück, vorne mit zwei Personenwagen im Zugverband. Im Rücken der Fotografen liegt Seba Ayoun und Meknes. | ||||||
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Als es uns definitiv zu dumm wurde
fuhren wir los nach Meknes zum Reservierten Ibis. Die Einfahrt in die Stadt
gelang ohne Probleme und am Bahnhof legten wir eine kleine Pause ein,
vielleicht weiss da jemand etwas von der Prima? Beim Chef de la Gare wurden
wir vorstellig und wurden in sein Büro gebeten. Prima II? Le nouveau Alstom?
Qui! Und ein Telefon mit Fes später teilte man uns mit, die Lok weile zu
Personalschulung in Fes und komme in etwa 2h zurück. Sie fahre jeden Morgen
von Rabat nach Fes und am Abend wieder zurück, mit welchen Zügen sei nicht
genau definiert. |
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