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Es war irgendwann in der Nacht als ich
aufwachte und dachte, irgend ein besoffener will bei uns rein. Dann gurgelte
es aber aus dem Bad und als ich das leere Bett neben mir sah war klar,
Daniel liess sich das Abendessen noch mal durch den Kopf gehen. Irgend etwas
schien da nicht ganz sauber gewesen zu seinen an seinem Essen, den mir ging
es gottlob noch gut. |
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Eine ZM Einheit verkehrt als Airport Shuttle vom Flughafen zur Innenstadt von Casablanca. Aufgenommen aus Davids Hotelzimmer nach dem aufstehen. Die ZM sind mit 14 Stück im Bestand der ONCF vertreten und sind baugleich mit Belgischen Zügen. |
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Wetter war also schon mal gut, nur,
was machen wir mit Daniel? Wir wollten es mal versuchen und räumten
zusammen, nachdem alles erledigt war kamen wir um etwa halb 9 raus aus dem
Hotel. Frühstück war ja wie gesagt nicht im Preis inkludiert – und bei der
Qualität konnten wir auch gerne darauf verzichten ;). Wir waren dann
zeitlich genau so fertig, dass wir noch den nächsten Flughafenzug knipsten
welcher um 40 im Flughafen eintrifft. |
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Vor dem Hotel dann nach dem Auschecken eine ZM Einheit von Casablanca zum Flughafen. Diese Lackierung ist die neuste. Dazwischen gibt es noch Fahrzeuge in der sand / roten Lackierung wie sie auch die Reisezüge mit Loks haben. |
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Das gute an dem Hotel ist ganz klar,
wir waren keine 5min später auf der Autobahn und auf dem Weg zu unserer
Fotostrecke für den Tag, die Phosphatpiste für die Züge nach Casa. |
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Vor wenigen Minuten hat diese E1100 die Hauptstrecke nach Marrakech verlassen und rollt nun mit dem leeren Phophatzug zu den Mienen. Aufgenommen zwischen den Bahnhöfen Moualine el Oued und Tamdrost. |
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Bei Daniel meldete sich derweil die nächste Portion Abendessen und es ging ihm zusehends schlechter. Trotzdem fuhren wir mal weiter der Strecke nach und holten den Zug sogar fast wieder ein, bis die unmögliche Strasse noch unmöglicher wurde und der Zug, welcher nur mit etwa 50km/h Verkehrt, deutlich an Vorsprung gewann. |
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Die Hauptstrasse nach Osten ist an einer Stelle etwas anfällig auf Regenfälle. So wird das natürlich nichts mit den Zugverfolgungen. |
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Der war weg und wir wollten mal dem
nächsten auflauern, irgendwann wird er schon kommen und spätestens der P-Zug
in etwa 2.5h kommt dann ja sicher ;) Eine geeignete Kurve war schnell
gefunden kurz vor Ras el Aïn und dem ansässigen Phosphatwerk. Und da sahen
wir einen „GM Hintern“ welcher uns anschaute Wir schauten es uns genau an
und wirklich, eine GM stand im Werk und zog kurz danach mit einem vollen Zug
davon – und das obwohl noch ein alter Japaner im Werksbahnhof stand .. hm.
Ansonsten ist die ONCF ziemlich darauf fixiert kein Diesel unter E-Draht
einzusetzen, P-Züge werden ja auch für jeweils recht kurze Abschnitte
umgespannt (Tanger – Sidi Kacem – Fes – Oujda). |
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Unter trübem Himmel warteten wir dann etwas weiter Östlich vor den ersten Minen auf Zugverkehr. Ein Franzose war dann nach etwa einer Stunde der erste Zug. Zwischen Ras el Aïn und Moualine el Oued |
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Ich wechselte dann vor zu David und zusammen warteten wir auf den P-Zug welcher bald kommen sollte. Erst kam die Sonne und dann der Zug, diesmal aber ohne den alten Generatorwagen von gestern. |
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Nach weiterem warten rollte dann ein neuer Japonais mit dem Zug 901 nach Khouribga an uns vorbei. Fotografiert noch immer zwischen Ras el Aïn und Moualine el Oued. |
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Wir liefen dann unter einem riesigen blauen Loch etwas weiter in die Kurve hinein da wir davon ausgingen, dass hinter dem Personenzug bald ein Train de Marchandise folgen wird. Wir behielten recht und nach kaum 30min Wartezeit kam ein Zug mit Franzose bei uns vorbei. |
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Die Sonne setzte sich immer mehr durch und wir wechselten die Position. Für ein Franzose mit einem leeren Phosphatzug zu den Mienen. Zwischen Ras el Aïn und Moualine el Oued. |
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Daniel merkte davon nichts und schlief gemütlich im Auto, Wir stiegen da dann auch wieder ein und fuhren weiter. Unser ambitiöses Ziel war es endlich mal Züge über das Tal zu knallen und nicht immer direkt an der Lok zu stehen. Nur eine Kurve weiter hinten schien das machbar, ein BÜ führte über die Bahn und auf der anderen Talseite etwas den Hang hinauf. |
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Der Weg an die Stelle war etwas beschwerlich und der Weg von der Brücke weg etwas ausgespült. |
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Wir fuhren so weit als möglich, liessen Daniel und das Auto stehen und liefen zum Schluss an einem kleinen Ort (eher eine Ansammlung von Lehmhütten) vorbei und stellten uns auf ein Feld. Wie man sich denken kann dauerte es keine 3min bis uns die ersten Kinder aus dem Ort entdeckten und zu uns rüber kamen. Einer konnte sogar etwas Französisch und wir versuchten uns zu Unterhalten. Er holte dann einen älteren welcher gefolgt von einem zweiten welcher auch etwas Französisch kam, aber kaum mehr als wir. Er verstand wohl was wir da machten, erkannte aber den Sinn dahinter nicht ganz. Egal, denn der Platz vor seiner Lehmbude bot einen wirklich netten Blick in beide Richtungen auf die Bahn. Kaum waren wir da kam der erste Zug, wieder ein leerer in die Berge hinein. |
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Zwischen Ras el Aïn und Moualine el Oued trauten wir uns dann mal etwas weiter weg von der Strecke. In der nähe einer Siedlung welche dann auch ein paar Leute \"ausspuckte\" um uns zu beschäftigen standen wir und warteten auf Züge. Als erstes kam ein leerer mit einer E1100 zu den Mienen. |
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Die älteren liessen es sich natürlich
nicht nehmen und wollten uns zum Tee einladen, wir lehnten danken ab. Die
Situation ist wirklich nicht einfach, man weiss genau (Reiseführer sei
Dank), dass die Leute es als beleidigend empfinden können, wenn eine
Einladung ausgeschlagen wird – aber wir wollen den Leuten nicht zur Last
fallen und ihnen nichts nehmen wovon sie selbst fast nichts haben. |
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Nach einiger Wartezeit, der Himmel schloss sich langsam wieder, kam dann noch ein Zug aus der Gegenrichtung, vollbeladen auf dem Weg zum Hafen. |
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Viel war dann mit Sonne aber nicht
mehr, wir liefen mal zurück zum Auto. Mit Daniel, welcher immer noch
gemütlich schlummerte und fuhren den Weg wieder zurück.. Wieder nur eine
Kurve weiter hinten stellten wir uns an die Strasse und wollten wieder
warten. Daniel war es egal und so beschlossen wir bis spätestens zum P-Zug
zu warten, welcher in etwa 1 1/2h kommen sollte. Auf einmal kam der Schatten
und er war gross, sehr gross, und so kamen zwei Züge (zum Glück von hinten)
im Schatten, die beiden dafür dann aber innerhalb von 1min. Der zweite war
der Japaner aus dem Werk welches wir am Morgen gesehen haben – er kroch auf
dem Gegengleis wohl bis zum nächsten Bahnhof. Wir liefen dann, als es
wirklich dunkel wurde, zurück zu Daniel und warteten da weiter. |
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Der schnelle Japonais kehrt zurück aus Khouribga, mit Zug 902 nach Casablanca. Das Foto entstand vor Moualine el Oued. Beim letzten Bahnbild nochmal unser Auto mit im Bild ;) |
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Am ersten Hauptstrassen BÜ trafen wir
auf eine längere Kolonne Fahrzeuge, auf den P-Zug und auf den letzten Erzer
welcher noch immer auf dem falschen Gleis aber aktuell mitten auf dem BÜ
stand. Wes? Wir stellten uns mal in die Reihe und der P-Zug verdrückte sich
relativ schnell, der Güterzug blieb aber stehen. Es dauerte auch nicht lange
bis sich links von der stehenden Kolonne eine zweite Kolonne bildete mit all
denen, die meinten so schneller ans Ziel zu kommen. Umleitungsstrecke für
die Strasse gibt es nicht, und so waren wir gefangen da am BÜ, mit allen
anderen. Nach etwa 45min begann dann man dann am Güterzug die Luft zu füllen
was auf eine Abfahrt deutete. Als sich der Zug in Bewegung setzte stressten
gleich alle Marokkaner ins Auto und begannen zu drücken und zu schieben. |
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Und dann nochmal die Hauptstrasse an der neuralgischen Stelle ... ;) |
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Man sieht deutlich, in der Unterführung steht das Wasser je nach dem auch gerne mal etwas höher ;) |
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| Sehr gemütlich war dann die Autobahnfahrt bis nach Marrakesch, mit 110 km/h fuhr unser Logan ruhig über die 150km bis zur Abfahrt. Ab da war es dann nicht mehr weit, nach 10km Vorstadt waren wir dann soweit, dass wir das Ibis Schild erkannten und nach einem Wendemanöver auf der Hauptstrasse waren wir da. Daniel schnappte sich das Einzelnzimmer und verabschiedete sich gleich in die Nacht und liess uns für das Abendessen alleine. Das war dann ein lösbares Problem, wenn auch nicht einfach. Lust auf die Innenstadt mit dem Auto hatten wir nicht mehr und auf das Ibis, auch nicht wirklich. Die alternative war ein Restaurant neben der Africa Tankstelle welche recht gut besucht war (im Gegensatz zum Ibis Restaurant) Das frisch Grillierte (1/2kg) Fleisch wurde aber anscheinend auf dem Grill vergessen und war etwas zähl ;) Im Hotel sitzen wir noch etwas in der Lounge und tun nicht viel ... | ||||||
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