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Neuer Tag neues Glück, und eine neue
Strecke mit neuen Stellen. Und was für welche ... heute kümmerten wir uns
ein erstes mal um die Strecke von Fes nach Oujda, im Abschnitt bis Taza.
Gemütlich begann der Tag im Ibis beim Frühstück, stressen muss man nicht da
sowieso nichts läuft auf der Strecke, es gibt zwar einen Frühzug welcher um
8 Uhr in Fes ist, aber der Blick heute zeitig aus dem Zimmert offenbarte
keine Sonne, ein aufstehen dürfte sich also nicht lohnen. So starteten wir
gegen 9 Uhr in den Tag und fragten beim Verlassen des Ibis mal nach, wie
voll es für die nächste Nacht werden sollte – weil wir noch nicht genau
wussten wo wir übernachten wollten. Es sei kein Problem, meinte man und so
verliessen wir immer mit dem Gedanken im Notfall ins Ibis zu können los.
Irgendwie haben wir das Verkehrsleitkonzept von Fes aber nicht begriffen und
so landeten wir just an der Medina und anschliessend in irgendeiner
Vorstadt, merkwürdig ;) |
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Die GM Loks der Reihe DH 350 zeichnen sich für den Personenverkehr auf der Bahn von Fes nach Oujda verantwortlich. Hier fährt DH368 mit dem \"Frühzug\" 202/162 von Oujda (7:10) gen Fes (12:35) kurz hinter der Ortschaft Sidi Abdallah zwischen den beiden Betriebspunkten Oued Amlil und Matmata. |
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Wenige Kilometer weiter hinten das nächste Foto von DH368. Die Gebirgskette zwischen Fes und Taza vermag auch im Frühling nicht richtig grün zu werden, ganz anders der Talboden. |
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Zug 202/126 mit Lok DH368 zwischen Oued Amlil - Matmata leider ohne Sonne. Hinten sind noch die Brückenpfeiler einer alten Brücke zu sehen. |
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Der Zug aus Oujda kreuzt irgendwo zwischen Taza und Fes mit dem Gegenzug nach Oujda, und diesem Zug fuhren wir jetzt voraus. Viele Potentielle Stellen konnten wir dabei sichten, aber immer mit dem Wissen im Hinterkopf da wohl nie einen Zug fotografieren zu können, da es besseres gibt. |
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Landschaftsblick um Bab Marzouka, während die Bahn in einem Tunnel die kleine Hügelkette durchquert muss man mit dem Auto einmal drüber. |
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Am Strassenrand auch hier, wie überall, die Schafe der lokalen Bevölkerung. |
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Blick auf die andere Seite des Bergkamms, eine tiefe Schlucht welche man sich so in Marokko auch nicht so recht vorstellen kann ... |
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Die Steile Strasse ist ein Hindernis für den LKW Verkehr auf der Strasse. Ein Mitsubishi Transporter wird gerade von einem Renault 4 überholt. Normalerweise sind die Renault 4 das Verkehrshindernis - das ganze ging also sehr gemütlich von statten ;) |
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Hinter einer Kolonne Schleicher und
ein paar Polizeisperren später erreichten wir nach etwas über 100km Fahrt
Taza, der ersten grossen Stadt auf der Fahrt nach Oujda. Taza durchfuhren
wir aber ohne Halt, wir wollten „in die Wüste“ für den Zug nach Osten, den
zwischen Fes und Taza ist es relativ grün immer. Durch schier Endlose weite
fuhren wir bis wir die Bahn wieder in Schlurfdistanz hatten und verliessen
da in der Sonne das Auto. |
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Hinter Taza beginnt die Wüste bis nach über 50km die nächste Siedlung Msoun erreicht wird. Die Landschaft in diesem Abschnitt ist ziemlich hügelig und so muss die Bahn zusammen mit der Strasse immer mal wieder einen Bergrücken passieren. Hier hat Lok DH365 mit dem Mittagszug 105/205 (der erste des Tages ;)) von Fes (10:55) nach Oujda (16:35) die letzte Steigung vor Msoun hinter sich gelassen und kann die nächste Kilometer gemütlich rollen lassen. |
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Der Zug kreuzt in Taourirt mit dem zweiten Tagzug nach Fes, das ist zwar sehr weit weg und die Wartezeit beträgt knappe 2h, aber was soll’s ... und so warteten wir an der Stelle halt. Erst in der Sonne und dann aber ziemlich bald nur noch im Schatten. Egal, wir warteten, denn etwas anderes konnten wir eh nicht machen ;) Diesmal hatten wir aber kein Glück, es zeichnete sich am Himmel ein blaues Loch ab welches konstant aber langsam vor die Sonne zog, der Zug kam aber im Plan und damit etwas zu früh für die Sonne. Erst als wir 2min später beim Auto waren schien sie voll auf die Strecke. |
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| Zug 204/140 ist der zweite Tagzug welcher die Strecke von Oujda (13:00) nach Fes (18:30) befährt. Lok DH374 beschleunigt den Zug die Steigung hinter Msoun hinauf und macht dabei ordentlich Lärm! Sicherlich eine Freude für die Reisenden der 1 Klasse welche sich direkt hinter der Lok befinden. | ||||||
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Dann begann der unangenehme Teil des
Tages, die Rückfahrt nach Fes. Die Polizei war wieder mal so Aktiv wie
selten und praktisch vor und hinter jedem Ort standen die Mobilen Truppen
und sperrten die Strasse, sogar solche welche mit Radarpistolen haben wir
beobachtet. Mit einsetzender Dunkelheit begann es noch zu Regnen und die
Fahrt wurde bei dem dichten Verkehr fast zum Blindflug, sehr anstrengend.
Nervig, oder lustig sind vor allem die Zahlreichen Isuzu Lastwagen welche,
wie man es sich für Indien vorstellt, meist hell beleuchtet sind an der
Front, mit bunten Lichterketten und so ;) Auch ganz spannend die
Bremslichter viele Fahrzeuge, die mit Marke Eigenbau die Bremslichter zum
Blinken bringen, oder mehr Lichter ansteuern usw., bei uns unvorstellbar
wobei es als Fahrzeug dahinter eigentlich ganz praktisch ist. |
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