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Nach dem gestrigen
Stellensuchen hatten wir uns für heute die Gegend um Czek Trebova
vorgenommen.
Um Zeitig dahin zu kommen
rasselte unser Wecker bereits um 7 Uhr das erste mal.. doch daraus wurde
nichts. Mit einem Blick aus dem Fenster wurden wir schlagartig wieder in
unsere Betten zurück gezwungen. Draußen war alles komplett bewölkt und
von Sonne keine Spur zu sehen. So stellten wir unsere Handys auf „immermalwiederläuten“
und blieben noch eine Weile unter unseren Bettdecken liegen. Da wir
unser Fass gegen 10 Uhr verlassen haben mussten, zwangen wir uns dann
kurz nach 9 Uhr raus und fuhren als erstes einmal zum örtlichen „Plus“.
Dort sahen wir uns nach einer
Alternative zu den Sandwichs von gestern um, doch fanden wir nicht
wirklich was brauchbares. Ausser einem Schockodrink und einer
Milchschnitte kauften wir da nichts ein und versuchten unser Glück
nochmals bei der „Fleisch-Wurst-Käse-Firma“ von nebenan. Der Verkäuferin
waren wir wohl in Erinnerung geblieben, als wir gestern ohne etwas zu
kaufen aus dem Laden geflüchtet sind. Mit einem Breiten lächeln bemerkte
sie uns zur Tür hineinlaufen und wie es der Zufall wollte, genau Sie war
es welche uns in der Schlange bedienen durfte. Mit nackten Fingern
zeigten wir auf die Backwaren, welche wir gerne gehabt hätten.. und
siehe da.. wir kriegen was wir wollen =). Endlich hats geklappt mit der
Bäckerrei *stolz*.
Mit gefüllten Tüten fuhren wir
nun los an die Strecke, den gucken beim Essen will man ja schliesslich
auch. Der Himmel lichtete sich unterdessen immer mehr und es zeichnete
sich ein Sonnentag ab. Nahe Janoviky fanden wir an einem BÜ eine Ideale
stelle und spachtelten auf dem Bahndamm unsere Backwaren. Ein prächtiges
Frühstück =). Nebenbei knipsten wir noch einen Regio und einen
Expresszug, bespannt mit einer 162er. |
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162er mit
einem bunten R aus Prag bei Janoviky |
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151 019 mit einem EC aus
Prag kurz vor Ceska Trebova |
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Danach entschlossen wir mal
nach Ceska Trebova zu fahren, in der Hoffnung auch dort auf gutes Wetter
zu stoßen. Da die Sonne wohl noch auf der „falschen“ Gleisseite sein
dürfte für unsere Stelle, suchten wir uns erst eine alternative.
Kurz hinter der Brücke wurden
wir fündig und verpassten gerade einen südwärts fahrenden Güterzug. Kein
Problem, den in Kürze sollte der nächste Fernverkehrszug kommen. Das
Licht schien schon arg spitz, doch wollten wir diesen noch abwarten. So
blieben wir kurz im frisch gemähten Gras hocken. Eine orange Lackierte
Lok liess uns dann hochschrecken. Vor dem R führte eine noch unbekannte,
meiner Meinung nach scheußlich aussehende 151er mit Werbelackierung.
Iiii!. Naja, werden wir heute bestimmt nochmals irgendwo kriegen, da
waren wir uns sicher. Wenige Minuten nach dem R folgte ein Güterzug,
welcher mit einer 123er bespannt war.
Nett, doch das Licht war jetzt
auf der Seite total weg. So schnell kann die Sonne drehen ;-). Für uns
hiess dies Wechsel. Kurz hinter der Brücke der Neubaustrecke zwischen
Ceska Trebova und Dlouha Trebova verlief die Bahn in einer weiten
Linkskurve und einem Einschnitt weiter. Ideal, denn da würde die Sonne
schon stimmen. Schnell war eine Stelle gefunden, doch mit den Zügen
sollte es nicht ganz klappen. Lange kam überhaupt nichts, ab und zu ein
Regio oder ein Fernverkehrszug. Mit den Güterzügen waren wir jedoch
irgendwie im klinsch. Ständig rollten uns welche in den Rücken.. von
vorne wollte jedoch keiner kommen.
Wir beschlossen hier auf den
EC Hungaria zu warten, welcher bald erscheinen sollte. Kurz vor diesem
war uns doch das Glück noch hold und ein Güterzug rollte durch. Leider
nicht total angestrahlt, doch wenigstens mit etwas Sonne. Bespannung war
natürlich eine 123er. |
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ZSSK 351 mit dem EC Hungaria nach Budapest bei Ceska
Trebova |
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123 mit einem Güterzug nach Osten bei Ceska Trebova |
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Wenigstens erschien dann auch
der Hungaria in der totalen Sonne. Sehr speziell war dessen Bespannung
heute. Wie alle ausländischen Fernverkehrszüge wurde auch dieser von
einer slowakischen Lok bespannt. Es handelte sich hierbei um die 350
001, welche wir schon in der Tatra vor einigen Zügen erlegen konnten.
Mit ihrem rot-weis-rotem Kleid passte sie ideal zu den Ungarischen
blauen Wagen aus Berlin. Nach diesem Zug war die Sonne auch schon im
vorderen Bereich der Kurve passend und wir gingen ein Stück weiter in
Richtung Brücke. Leider wollte die Stelle uns beiden nicht so toll
gefallen wie die letzte und nach wenigen Zügen gings ganz zur Brücke
vor. Hier boten sich einen Vielzahl von Motiven. Einmal nahe, einmal
weit weg, irgendwo in der Mitte oder ganz oben bei der Strasse. Neben
einem Schienenbuskonvoi, welche wohl überführt wurde, waren auch hier
die nicht im Kursbuch stehenden Züge dünn gesäht. Wir knipsten was kam
und wollten bis zum Vindobona hier bleiben.
Glücklicherweise gingen alle
Fotos im vollen Sonnenlicht ab und der Vindobona kam so bunt daher, wie
gestern. Sogar die beiden total versifften Ösiwagen waren dieselben wie
gestern.
Nach dem
Vindobona folgte noch ein IC sowie ein SC nach Ostrava. Sehr zu unserem
Glück war der IC mit der Post 151er der CD bespannt, welche wir schon
von unserer Zugsfahrt in Slowenien kannten. |
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ZSSK 351
mit dem EC Vindobona nach Wien bei Ceska Trebova |
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Post 351 mit einem R nach
Ostrava bei Ceska Trebova |
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Von der Stelle genug, bot sich
jetzt an ins Orlici Tal zu wechseln.
Ein Blick ins Kursbuch hielt
uns jedoch noch hier. Wenn wir jetzt wechselten würden wir einen EC
verpassen, doch nach diesem hätten wir genug Zeit. Also harten wir
nochmals gute 30min aus um einen nachfolgenden EC sowie einen RT Express
zu fuzzen. Bei diesem handelte es sich um einen „privat“ geführte
Stundentaktverbindung aus Prag nach Ostrava. Wagenmaterial sowie Zuglok
war CD, deshalb ist es auch = CD??
Nach diesen beiden letzten
Fotos hier bei der Brücke brachen wir auf uns fuhren in Richtung Norden.
Kurz bei der Tanke vorbei da unser Auto auch wieder mal Durst hatte und
dann über die kleine Nebenstrasse ins Dörfchen Bezpravi. Ausser einem
Bahnhof und einigen Touristen lebte hier wohl keiner mehr, doch die
Regios hielten noch schön im Stundentakt.
Wir parkierten unser Auto
etwas östlich und gingen zu fuß
an die gestern Rekognoszierte Stelle. Die Strohballen lagen noch genau
so wie gestern und konnten schnell umgekippt werden. Wie gestern
festgestellt wuchs im Bahnbereich eine Menge Kraut, welches direkt ins
Fahrgestell lampen würde. Zeit war reichlich vorhanden und so rückten
wir diesem mit unserer Rasenschere zu leibe.
Ein Rasenmäher währe wohl
angebrachter gewesen, war die zu schneidende Fläche doch recht gross.
Nach rund 30min arbeit waren die beiden nötigen Mastabstände frei gelegt
und ein Testzug konnte kommen. Zu unserem Ärger forderte das
Krautschneiden doch noch sein Tribut und 2 Güterzüge rollten uns vor der
Nase durch. Weiters fuhr uns noch ein älter wirkender Regionaltriebzug
in den Rücken, welcher wohl überführt wurde. Schade, währe toll gewesen
die Kiste. Zurück auf unserem Strohballen warteten wir auf den demnächst
erscheinenden R.
Es entpuppte sich, dass wir
volle arbeit geleistet hätten und die Lok mehr oder weniger ohne Kraut
machbar war. Einzig ein Stromkasten im hintern Lokteil war noch im Weg,
doch diesen konnten wir ja schlecht abmontieren ;-). So folgte
anschliessend noch der SC nach Ostrave und eine DB-Zugsgarnitur nach
Österreich. |
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ZSSK 351
mit einem EC aus Deutschland bei Bezpravi |
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123 mit einem Güterzug nach
Westen bei Zamberek |
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Nun war auch hier Schluss. Es
blieb noch eine Stelle offen, welcher ein bekannter uns heute morgen per
SMS mitgeteilt hatte. Etwas westlich des Haltepunktes sollte ein grosser
Baumstrunk ideal als Standpunkt dienen. Dies tat er tatsächlich auch,
auch war das Motiv gar nicht schlecht, doch leider war die Stelle nach
11 Uhr am Morgen aus dem Licht. Also für morgen merken, den wir hatten
bereits vorher beschlossen, für den Abend nochmals in die Fläche zu
fahren um einige Abendbilder zu knipsen und nochmals eine Nacht im Fass
zu pennen. Da die Schatten hier im Tal bereits allgegenwärtig waren,
fuhren wir anschließend direkt wieder zurück in die Nähe von Zamberek.
Hier schossen wir von einem BÜ aus einen SC sowie einen EC aus Krakow,
welcher zu unserer Freude wieder mit der morgigen orange lackierten
151er kam. Nach einem im Blockabstand folgenden Güterzug hatten wir
jedoch genug von dieser Stelle und wechselten eine Haltestelle weiter,
wo sich hinter dem Bahnhof ein Hügel als idealer Fotopunkt anbot. Leider
war Zeitlich bedingt das Licht schon sehr schwach und unsere Schatten
reichte locker 100m den Hügel hinunter. So war nach einem geschossenen
Regio auch hier schluss für heute und es konnte zurück in unser Fass
gehen.
Bei der Rezeption taten wir
uns wieder einmal sehr schwer mit der Sprache, den die Dame dort konnte
weder Englisch noch Deutsch. Wir brachten ihr mit Händen und Füssen bei,
dass wir gerne diese Nacht Strom hätten, da unsere Handys und Computer
danach dursteten. Auch wollten wir gerne nachfragen, ob in den größeren
Bungalows ein Bad mit dabei war, was unser Fass natürlich nicht
verfügte. Leider war dieses auch in den größeren Bungalows nicht zu
haben, da nur die für uns unbezahlbaren Appartements eines verfügten.
Nichts desto
trotz bezogen wir wieder
unser heute Morgen verlassenes Fass und zogen eine Kabelrolle vom
Campingverteiler durchs Fenster hinein. Nach einem ausgiebigen Mal,
serviert von einem hübschen Mädel in der urchigen, verrauchten
Campingbeiz (jaa, das Mädel tat uns beinnahe leid hier arbeiten zu
müssen) sitzen wir nun nach einer sehr kurzen (die erste Dusche welche
seit Norwegen wieder nach Münzen schrie) hier im Fass und beenden den
Tag mit nochmaligen durchschauen der Fotos von heute. |
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Hier findet ihr die Galerien von
Daniel bzw. Nil (öffnet jeweils ein neues Fenster) |
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GALERIE DANIEL |
GALERIE NIL |
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