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Durch unsere Natels geweckt
blickten wir heute das erste mal gegen 8 Uhr aus dem Fenster. Ganz
anders als gestern Abend erhofft zeigte sich ein grausames Bild!
Tiefhängende Wolken, Regen, Düster, also auf gut Deutsch, nur Hunde und
Ehemänner gehen bei so einem Wetter raus. Da wir uns zu keinem von
beidem zählten gings nach dem ausführlichen Frühstück noch einmal eine
Runde ratzen. Gegen 11 Uhr war dann jedoch Schluss, wir waren einfach
nicht mehr müde. Motivation nach draussen zu gehen hatten wir keine, und
wohin in den nächsten Tagen wussten wir auch nicht. So musste zuerst
einmal das Wetter abgecheckt werden. Mittels Telefon bekamen wir von
einem Kollegen aus München eine schlechte Nachricht. Überall in Europa
dasselbe Bild.. Regen. So sollte es auch in den nächsten Tagen werden..
und Besserung war nur ganz im Süden in Griechenland und Spanien in
sicht.
Dies war jedoch überhaupt
nicht unsere Richtung und so holten wir uns noch eine 2. Expertise ein.
Doch auch das 2. und 3. Telefon bestätigten das 1.., was uns nun
überlegen liess. Wohin? Da das Ende ja eh nahe ist, zogen wir auch die
Möglichkeit, etwas früher nachhause zu fahren in Betracht.. doch das war
auch nicht das Wahre. Naja, wir können noch bis morgen überlegen wohin
;-).
So verbrachten wir den
Nachmittag mit demselben Schlechtwetterprogramm wie in Oulu.. daddeln.
Da Nil am Morgen am Spliter Nachtzzug eine Werbelok erblickt hat,
konnten wir uns gegen 5 Uhr motivieren kurz an die Strecke zu gehen um
deren Gegenleistung aufzunehmen.
Kurz vor dem Zug schob sich
jedoch eine dickedunkle Regenwolke vor den Lichtschein welcher noch ganz
leicht aus den anderen Wolken drang. Dies prügelte den ISO-Wert für die
Belichtung auf 640 *urks*, was uns auch nicht mehr überzeugen vermochte.
Da der Zug schon in Hörweite war, warteten wir trotzdem ab. Als Feier
des Tages war dann auch noch eine Vorspannlok vor der Werbelok
vorgehängt.. also ein Foto für die Tonne!. Um
den Bericht nicht ganz Fotolos zu lassen zeig ich es aber trotzdem. |