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Heute früh konnte wir mal nicht
ausschlafen, auch wenn wir es gewollt hätten.
Ziel war der Dieselstern rund um
Mühldorf in Deutschland gelegen. So gegen 9 Uhr hatten wir unserem Kram
zum letzten mal Gepackt und die Hütte kurz durchgefegt und dann ging es
los. Für den Weg nach Mühldorf haben wir uns nicht die Autobahn sondern
den kürzesten Weg über Hauptstrassen heraus gesucht, so führte uns der
Weg über Volary an die Deutsche Grenze.
Im vorbei fahren nahmen wir in Zbytiny
noch einen im Bahnhof stehenden Güterzug mit welchen wir beim überqueren
des Bahnüberganges erhaschen konnte.
Die Deutsche Grenze überquerten wir
ohne Probleme und so waren wir nach über 3 Monaten endlich wieder mal in
einem Land wo man uns verstand und wo wir die Nachrichten im Radio
verstanden! Ein erhabenes Gefühl, dass Problem nur ... man weiss auch,
dass mit diesem Schritt die letzte grosse Fahrt des Urlaubs nicht nur
bevor steht sondern man schon mitten drin steht.
Einen ersten Halt legten wir im schönen
Städtchen von Waldkirchen ein, wo wir in einer Sparkasse welche gerade
noch so geöffnet hatte unsere CZ Kronen in Euro wechselten. Der Versuch
unsere 5 Letts welche wir seit Wochen mit uns rum schleppen zu wechseln
scheiterte auch hier. Die Note wurde nur belächelt, wenn der gewusst
hätte das die fast 10 Euro Wert hatte ;).
Im Dorf kauften wir uns dann noch eine
Karte von Südostbayern und machten wieder Bekanntschaft mit der
Deutschen Freundlichkeit (was jetzt eher negativ gemeint ist).
Über Passau fuhren wir stetig unter
dunklen Wolken in Richtung Österreich ehe wir dem Schild "München"
folgten. Von einem Urlaub welcher schon länger zurück liegt kannte ich
noch die ein oder andere Stelle an der Strecke von Mühldorf nach
Burghausen, so stellten wir uns nach einem kleinen Snack an der
Umgehungsstrasse von Burghasen an die Einfahrt von Pirach.
Wetter war aber überhaupt nichts und so
erlegten wir einzig einen Lokzug von hinten mehr oder weniger passabel.
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