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Nach einer stürmischen
Nacht, wir sassen dann doch auf einmal mitten im Gewitter, erwartete uns
am morgen vor unserem Zelt etwas Bodennebel – ansonsten war es aber
wieder klar und die Sonne lachte bereits vom Himmel.
Erneut motiviert starteten
wir also in diesen Tag …
Da heute der 26 ist, also
der Freitag vor Pfingsten, laufen einige Züge mehr nach Paris als an
normalen Wochentagen, zwei davon in der Früh und einer am Nachmittag,
diese wollten wir auch erwischen. In der Grundplanung war es mal
vorgesehen dass wir heute eigentlich weiter Richtung Paris fahren, da
gibt’s noch Kanäle ect. Aber die Franzosen haben uns vorgestern schon
gesagt das wir es gar nicht probieren müssen, der Canale Grande sei
trocken gelegt, warum auch immer. So strichen wir das und blieben also
in der „Gegend“.
Für den ersten Zug (noch
ein normaler) fuhren wir mal an Chalindrey vorbei an die Strecke nach
Chaument, welches weiter Westlich von unserer Position war.
Hinter Langres drehte die
Strecke soweit nach Nord – Osten, dass die Züge nach Paris am Morgen im
Licht kommen sollten. Wir fanden dann nach etwas Sucherei auch etwas
ansprechendes, die Stelle sollte aber nur per Fussmarsch zu erreichen
sein. Also stellten wir unsere Karre an einen Bahnübergang welcher dann,
noch bevor wir ausgestiegen sind, zu bimmeln begann und sich schloss.
Für den Corail war das
aber sehr früh, so erwarteten wir etwas anderes. Und es kam, sehr
überraschend, ein Messzug mit zwei Altlack Dieseln und einem Messwagen
in der Mitte. Die Stelle ist mehr schlecht als recht, aber wir hätten
ihn ja auch verpassen können.
Dann nach 5min an der
richtigen Stelle angelangt haben wir schon ein Diesel und Wagenrauschen
vernommen, just in dem Moment bog dann auch der Corail in die gerade ein
und wurde von uns erlegt. Als Zuglok fungierte die saubere CC171260 vor
der reinen Wagenkomp. Selbstverständlich war das ja nicht, eine total
versaute Lok war / ist ebenso im Umlauf wie eine Wagengarnitur mit einem
TER Wagen. |