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Als Daniel um kurz nach
halb 6 (oioi, was früh) den Kopf als erster aus dem Zelt strecke vernahm
ich in meinem Schlafsack ein erquikenden laut. Das Wetter schien also
heute so zu sein wie noch gestern Abend – ideal! Das bestätigte sich als
auch ich wenige Minuten danach mein Bett verliess und in den noch kalten
Morgenhimmel starrte.
Zeit zum verweilen blieb
indes nicht, wir wollten gegen 6:00 bereits los in Kolding, rüber auf
die Insel Fyn, um vor allen Dingen den EN von München nach Kopenhagen zu
erwischen.
Nachdem wir alles
zusammengeräumt und das Auto mehr oder weniger dürftig gepackt hatten
ging es los, erstmal zur Tanke und dann via Autobahn über den kleinen
Belt bis in die Nähe von Gelsted. Da entdeckten wir eine erste Freie
Stelle welche gut in der Morgensonne lag.
So versuchen wir mal an
einigen Punkten von einem Weg aus die Stelle umzusetzen, was uns aber
beiden nicht so recht gefallen mochte. Vor, hinter und neben uns war ein
grosses Gerstenfeld, ca. Hüfthoch mit Treckerspuren drin. Man sah von
unserem Standpunkt aus eine Spur welche passend auf eine kleine Anhöhe
führte. Also nix wie hin da …
Ein grosser Teil der Spur
war noch im Schatten, was zur folge hatte das alles Rundrum noch völlig
Nass war – nach kurzer Zeit auch Schuhe, Hose und die Socken *grummel*.
An der Stelle dann
überraschte uns nach kurzer Wartezeit eine NOHAB mit einem Öler in
Richtung Odense. Es folgten eine Unmenge von Gumminasen und noch ein
paar Desiros.
Sogar ein Güterzug mit EG
kam vorbei .. und natürlich der EN mit der EA. Etwas überrascht von der
Lackierung der Kisten waren wir, die Loks im Neulack haben wir bis dato
nie gesehen … schaut, wenn auch etwas zu dunkel, sehr schick aus!
Nach diesem Zug stellten
wir uns immer mal wieder ein bisschen um, um dem Gumminasen verkehr zu
verfolgen. |