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Wie bereits letztes Mal erwähnt,
hatten wir ja gewisse Vorurteile zum Predealpass, diese wurden leider in
vollem Umfang bestätigt. Doch der Reihe nach: Wie immer klingelte der
Wecker ein erstes Mal um 7 Uhr, doch wie so oft in den letzten Tagen,
schafften wir es nicht um diese Zeit aufzustehen. So wurde es heute 8:30
Uhr bis wir endlich aus den Federn waren. Wir fuhren dann nach Predeal
hoch und fanden gleich hinter dem Pass eine Brücke über die Bahn, wobei
die Brücke als erste Stelle herhalten musste. Bevor wir jedoch die
Kameras auspackten, machten wir noch schnell den Mini Market neben der
Brücke unsicher. Auf der Brücke warteten wir dann fast ein Stunde, ehe
ein P-Zug nach Brasov kam. Da die Stelle nicht wirklich der Hammer und
die Sonne schon fast um war, fuhren wir dann weiter. Wie bereits
befürchtet ist jedoch fast die ganze Strecke zugewachsen, daher fanden
wir nicht wirklich viel. Einzig vor dem Dorf Azuga fanden wir eine
einigermassen Stelle. Wir stellten unser Auto ab und wollten eigentlich
zur Stelle laufen, da fuhr uns ein P-Zug mit neuen Dostos in den Rücken.
Also haben wir versucht diesen zu verfolgen, die Sonne war jedoch
überall falsch und noch schlimmer es war alles zugewuchert, so
entschieden wir nach einigen Kilometern wieder umzukehren. Beim
Rauffahren kreuzten wir dann einige Privatbahngüter, es schien also
mächtig was los zu sein. Als wir dann wieder bei der Stelle standen, war
jedoch tote Hose. Wir mussten rund eine halbe Stunde warten, ehe der
erste Güterzug kam, er war geschoben und hatte eine Mittellok. |
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41 0030
mit einem Regio nach Brasov kurz vor dem Predalpass |
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Eine 40er mit einem langen
Güterzug oberhalb von Azuga ... |
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Allmählich war das Licht nun um
und wir fanden rund 100m weiter eine Stelle für die Gegenrichtung. Also
haben wir uns dort aufgestellt und dabei gerätselt, ob nun das Kraut
zwischen oder hinter den Geleisen wächst. Wie wir so am Warten waren,
bemerkten wir einen P-Zug von hinten. Er hatte eine BR 47 im neuen
Coca-Cola-Lack dran. Also flux an die alte Stelle gewechselt und das
Ding gemacht. Gleich hinter dem Regio kam der nächste Güter. Wir dachten
erst es sei ein Privatbahnzug, da er eine gelbe Lock dran hatte, diese
stellte sich aber als sehr dreckige altlack 40er raus. Auch dieser Zug
hatte Mittellok und Schub. Für ein Bild war die Sonne aber mittlerweilen
schon zu weit gezogen für ein gutes Bild. Wieder nur 10 Minuten später
kam dann ein Güter in die andere Richtung, und es stellte sich heraus,
dass das Kraut zwischen den Geleisen wuchs. So konnte das natürlich
nichts werden mit dem Foto. So sind wir dann zurück zum Auto gelaufen.
Nil wollte dann noch eine rostige Brücke unterwegs probieren, wobei ich
meine Zweifel hatte, dass es dort was wird mit Bildern. Aber den Regio,
der nach kurzem kam, konnte man ja mal probieren. |
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Neulack
40er mit einem Schnellzug aus Bukarest oberhalb von Azuga |
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40er als Schublok an einem
Güterzug nächst Azuga |
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Die Stelle bewährte sich dann
sogar, was uns veranlasste zu bleiben. Nun war aber wieder eine Stunde
Pause, ehe von hinten ein GFR Güter kam. Er hatte vorne die Standardlok
der BR 40 im GFR Lack, in der Mitte eine ex ND2 der chinesischen
Staatsbahn (heute ebenfalls BR 60), sowie eine BR 47 der Softtrans als
Schub, wobei sich nur der Schub umsetzen liess. Nach dem wir nochmals
eine halbe Stunde gewartet hatten, kam ein Güterzug mit einer ebenfalls
sehr heruntergewirtschafteten BR 40 runter. Da dieser aufs
Kreuzungsgleis ging, erwarteten wir eine Überholung. Diese kam dann 10
Minuten später in Form eines Regios mit Refit-Dostos. Komisch an dem Zug
war, dass auf der BR 40 SNCFR stand (Anmerkung heute wissen wir, dass
die Bahn vor der Divisionierung so hiess). |
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60 1505
der GFR bei Azuga - eine aus China re-Importierte Lok! |
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41 0240 der SNCFR mit
modernisierten Dostowagen bei Azuga nach Bukarest |
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Damit hatten wir es dann aber
eigentlich gesehen, denn es kamen eh nur BR 40 (oder die modernisierten
Varianten 41 und 47) und das Licht war mittlerweile sehr spitz. Wir
gingen dann noch schnell in die nächste Tanke, um uns mit Flüssigem
einzudecken, dabei sahen wir noch einen Fernverkehrszug nach unten
durchrauschen. Von der Stelle bei Azuga sind wir schliesslich mit dem
Auto hoch nach Predeal gefahren und haben uns im Bahnhof umgesehen, da
standen 2 Güter drin, wobei beide hinter "Chrut und Rüebli" standen, so
dass man sie nicht umsetzen konnte. Also sind wir zum Bahnhofgebäude
gelaufen um zu fragen, ob sie ein Kursbuch haben. Als wir hinliefen,
fuhr noch ein Regio ein, allerdings mit Altlack 40er, nix spezielles
halt. Als wir am Regio vorbei waren, zischte es dann aber hinter uns,
und als wir uns umschauten ging die Softtrans 40er, die davor den GFR
Güter hoch gedrückt hatte, an den Zug. Regio mit Privatbahnvorspann vor
einer Staatsbahnlok, auch nicht schlecht, dachten wir uns und stellten
uns an die Bahnhofsausfahrt. Die Stelle war nicht der Oberbrüller, aber
der Zug halt speziell. Nach diesem Zug erfragten wir dann unser
Kursbuch, aber die hatten keines. Also haben wir noch ein Weilchen am
Bahnhof gewartet und einen runterfahrenden Güter geschossen, ehe um 16
Uhr das Licht abkackte. |
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47 0783
spannt einen Regionalzug der Staatsbahn vor, hier in Predal |
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40 499 bleibt als Bremslok
an einem Güterzug nach Brasov, bei Predal |
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Wir brachen dann unsere Zelte ab und fuhren ins
Hotel, wo wir zuerst einmal 2 Stunden Schlaf nachholten, anschliessend
fuhren wir zum Essen in die Stadt. Nach dem Essen wollten wir uns
eigentlich noch einen Film geben, doch Nil hatte kein DivX Codec auf
seinem Lap, so dass nichts daraus wurde. So hängen wir nun im Zimmer ab
und schauen, was vor unserem Fenster so durchrauscht. Gerade kommt
wieder was, ah wie immer ne BR 40 von der Staatsbahn, ein bisschen wie
in Deutschland hier, mit der Ausnahme, das hier nur alte BR 40 anstatt
neue BR 185 fahren. Für Morgen haben wir uns nun die Privatbahn mit den
Franzosentriebwagen vorgenommen. Dazu muss dann aber noch das Wetter
stimmen, und das ist bekanntlich heute um 16 Uhr abgesifft... |
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