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*stöhn* ... das war er also, der
zweite Tag ohne Foto. Heute hat es nämlich nur einmal geregnet, und zwar
vom Aufstehen bis jetzt und wohl auch bis zum Schlafen. Aufgestanden
sind wir um kurz nach 9 Uhr, zwangsweise, weil wir bis um 9:30 beim
Frühstück sein müssen. Das Frühstücken ist gut, es gibt kein Buffet,
aber man kann sich jeweils aus jeder Kategorie etwas auswählen, also
Saft mit Eier-Schinken-Omelett und dazu eine Kakao, lecker! Wir
verliessen dann Ormoz zeitgleich mit dem IC Citadella von Ljubl. nach
Budapest, dem einzigen Fernverkehrszug welcher die Grenze bei Hodos
befährt. Wir fuhren dann entlang der Strecke bis zum Bahnhof von Hodos,
um da festzustellen, dass er nicht wirklich fotogen ist, auch wenn es
nicht regnet ;) Der Bahnhof war voll mit Zügen, aber nicht mit Loks, bis
auf eine GM, welche den Citadella gebracht hatte, war nichts da, die Lok
übrigens war GM 664 109 welche frisch aus der Lackiererei gekommen sein
muss, da glänzt noch alles. Der volle Bahnhof erklärte auch warum wir
unterwegs in drei Bahnhöfen drei GM bespannte Züge in Richtung Hodos
gesehen hatten, abgestellt. Nichts los, also weiter, wir überfuhren die
verlassene Grenze nach Ungarn um uns da an die Strecke zu stellen. Nicht
um Fotos zu schiessen, aber wir rechneten mit einigem Verkehr aus
Ungarn, irgendwer muss ja die Züge aus dem Bahnhof abholen. Gleich
hinter der Grenze fiel uns aber etwas auf, was sich dann am ersten BÜ
bestätigte: Über der Strecke hängt ein Faden! Im Grenzbahnhof ist nichts
davon zu sehen, auf der ist aber Strecke alles voll mit Masten und
Leitungen, die Masten stehen natürlich immer auf der Südseite der
Strecke. Es ist also eine Frage der Zeit bis das "Trommelparadies" im
Westen von Ungarn der Vergangenheit angehört - Schande! Merkwürdig ist
nur, in Slowenien ist von der Elektrifizierung überhaupt nichts zu
sehen, obwohl die Strecke und auch die Bahnhöfe frisch modernisiert
wurden oder aktuell noch werden, wie z.B der Bahnhof von Ormoz. Wir
suchten dann eine Stelle wo wir vom Wagen aus die Strecke beobachten
konnten für die vielen vielen Züge, die bestimmt kommen würden. Direkt
am Haltepunkt von Nagyrakos wurden wir fündig, der HP liegt an direkt an
einer grossen neuen Brücke welche ein Tal überspannt. Eine nette Stelle,
wenn den Licht wäre, müssen wir uns merken für einen nächsten Sonnentag.
Auf der Brücke selber ist auch noch keine Leitung gespannt, die Masten
liegen auf dem Fussgängersteg wurden aber noch nicht gestellt. Wobei das
wohl eine Sache von Wochen wenn nicht Tagen ist ... In den 2h, an
welchen wir warteten, kam nur eine Brotbüchse nach Hodos welche wenig
später wieder in die Gegenrichtung zurück ins Landesinnere entschwand.
In der ganzen Zeit fuhr aber kein Güterzug vorbei. Weiter warten wollten
wir nun aber nicht mehr, also ging es weiter. Bis zum Bahnhof von
Zalalövö wo sich die Strecke nach Zalaegerszeg und Körmend verzweigt.
Nach Körmend fahren wohl nur Brotbüchsen, so hat auf jeden Fall das
Gleis ausgeschaut. Als wir im Bahnhof waren, sprang auf einmal ein
Signal auf grün und wir konnten endlich mal einer Trommel bei der Arbeit
zuschauen wie sie mit einem Güterzug in Richtung Hodos strebte. Wir
taten dann dasselbe und verliessen Ungarn wieder ohne ein einziges Bild
geschossen zu haben. Am Bahnhof von Ormoz setzte sich zum Zeitpunkt
unserer Ankunft die Trommel vor einen Zug. Auch die 664 109 setzte sich
erst jetzt vor einen Zug, es lief also in den 4h, in welchen wir weg
waren, nichts, bis auf den einen Trommelzug. Da es noch immer
hässlichstes Wetter war, entschlossen wir uns nach Hause zurückzukehren.
Unterwegs assen wir noch etwas zu Abend (um 17 Uhr *hihi*) bevor wir
hier die Zeit tot schliefen, ääh totschlugen und erfolglos auf die Sonne
warteten. Mal schauen was wir morgen machen: auf gutes Wetter hoffen, an
der Strecke, ein bisschen Bahnfahren oder *hm*.
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