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Mit dem wissen von gestern Abend ging es
heute auf nach Polen, mit dem wissen das man zumindest auf der
Slowakischen Seite der Grenzzstrecke nicht viel machen kann, aber
vielleicht in Polen? So ging die Fahrt nach dem Frühstück kauf im
Supermarkt nebenan um bereits etwa 8 Uhr los.
Obwohl die Dorfjugend die ganze Nacht
Party unter unseren Fenstern gemacht haben waren wir beide erstaunlich
fit ;) Am Grenzbahnhof vor der grossen Steigung in der Slowakei stand
bereits eine Doppellok mit einem Zug zur Ausfahrt bereit, was uns dazu
bewegte ohne grosse weitere Halte durch nach Polen zu fahren. Da suchten
wir als erstes den Grenzbahnhof der Polen auf, Zwardon, da drin war aber
bis auf eine Modernisierte Gomulka (oder eben nicht ;)) nichts
spannendes zu sehen, die Lok für den P-Zug stand schon bereit, sonst
war alles leer. Nach unser Ankunft rollte noch der Güterzug mit der
Doppellok ein und blieb stehen, warum genau wissen wir nicht weil wir
uns dann verdrückt haben.
Es kann aber sein das die Lok dann solo
zurück in die Slowakei gefahren ist um den zweiten Zugteil zu holen -
die Züge werden da nämlich getrennt für die Rampe. Wir fuhren dann die
nächsten Streckenkilometer mit dem Wagen ab, fanden aber überhaupt
nichts was auch nur entfernt nach einer Stelle ausgeschaut hätte. Die
Polen haben anscheinend ein Talent ihre Bahnstrecken hinter Wäldern und
Buschreihen zu verstecken.
Wir schauten uns dann an und waren uns
einig, so wird das nix, da muss ein neuer Plan her, also zogen wir die
Karte zu rate. Auf einmal "entdeckte" Daniel am oberen Kartenrand
Oswiecim ... *hmmm*, ja warum eigentlich nicht, ich war sofort dafür.
Daniel war vor Jahren schon mal da, ich noch nie ... und so war der Plan
gefasst. Wir fahren ins KZ Museum von Auschwitz. |