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Da
ist er schon wieder, der zweitletzte Urlaubstag *chlöhn*. Dieses Ceske
Budejovice bedeutet ja bisher immer, dass der Urlaub zur neige geht.
Müssen wir mal ändern und gleich zu beginn eines Urlaubs dorthin fahren,
damit wir die Stadt auch mal mit einer Grundsätzlich positiven Stimmung
kennen lernen ;)
Wir standen heute aber zeitig auf,
hatten schliesslich noch mehrere Ziele vor Augen welches auch ein
zeitiges aufbrechen erforderte. Vor allem das Ziel den ersten 4010 IC
nach Linz zu erwischen. Wo wir dies machen wollten war nicht klar, wir
hatten keine Stelle, aber auf der Landkarte sah alles um Neuhofen an der
Krems recht nett aus. Und bei unserer Motivklingel geht da sicher was,
dachten wir uns zumindest.
So gegen halb 10 erwarteten wir den IC
da in der Gegend, laut Navi brauchen wir so etwa 2h, sagen wir 2:30 im
Morgenverkehr, und so wollten wir um 7 Uhr aufbrechen in Ceske. Gelang
auch, denn das Wetter meinte es erneut gut mit uns.
So fuhren wir über Freistadt wo wir uns
ein Pickerl zogen weiter über Linz bis in die Zielgegend. Wegen einem
kleinen Verfahrer in Linz wurde es dann aber doch noch mal Eng und wir
hatten nicht ganz so viel Zeit zur Stellensuche wie erhofft.
Kurz vor Neuhofen an der Krems wurden
wir dann aber fündig und wir stellten uns über einen Bahnübergang mit
einem netten Landschaftsblick. Der BÜ ging dann auch sofort runter und
wir dachten nur, glück gehabt! Es kam aber nicht der 4010 sondern ein
Güterzug mit einer 2070 gefolgt von einem Talent Regio. Erst um 9:35
rollte dann der 4010 an uns vorbei. Zum Glück konnten wir in beide
Richtungen schiessen, weil die Lok hing nicht da wo wir uns es erhofft
hatten. Der Zustand von 4010 008 samt Anhängsel war aber sehr
bescheiden, man sieht, dass die ÖBB seit Monaten nichts mehr an den
Garnituren gemacht hat.
Nach diesem IC waren wir erstmal
zufrieden, genug 4010 für heute, weil der Gegenzug fährt aktuell bereits
nicht mehr richtig im Licht nach Graz bzw. Steuerwagen voraus.
So verdrückten wir uns an die Westbahn,
ohne genau wissen wohin, ich hatte nur noch ein paar Stellen vor einem
Urlaub 2005 im Kopf und wir haben uns im Internet mal noch einige
Ortsnamen notiert wo etwas gehen sollte.
Ein erstes mal Glück bei der
Stellensuche hatten wir in Schwaigern um kurz vor halb 12, so recht sah
es zwar nicht aus von der Strasse aber wir packten die Motivation unter
den Armen und zogen sie mal mit an die Stelle. Zum Glück! Denn das
Signal sprang auf grün und keine 20sec. Nach dem erreichen der Stelle
rollte 1116 201 an unseren Linsen vorbei gen Salzburg. WOW, Glück
gehabt! Und die Stelle war dazu noch wirklich nett. |
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4010 008
samt Anhängsel als IC nach Linz bei Neuhofen an der Krems |
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1116 201 im definitiven
Railjet Lack mit einem IC nach Salzburg bei Schwaigern |
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So blieben wir da eine Stunde, ausser
roten Tauris vor EC Transalpin und Güterzug kam aber nix mehr.
Weiter gings nur wenige Kilometer weiter
bis zum Haltepunkt Pöndorf, da ging wieder etwas, jedoch nun für Züge
nach Wien. Da wir vor allem natürlich scharf auf EM Tauris waren und an
jedem Zug von hinten ein solcher kommen könnte entschlossen wir uns, uns
zu trennen. Ich fuhr nach einer Regiokreuzung weg an eine Stelle für
Züge aus Wien, während Daniel da verblieb um die Züge nach Wien zu
schiessen.
Ich kam an „meiner“ Stelle nahe Eck an
als gerade eine 101 mit einem IC nach Salzburg durchrollte .. und ich
musste feststellen, Sonne = Achsig. Mist … aber ich blieb mal, dank
Kurve dreht die bald rein.
Mit Daniel habe ich abgemacht das wir
uns jeweils per SMS spezielle Züge ankündigen, und es dauerte keine 5min
bis ich ganz hastig mein Handy hervorkramte und schrieb: „1116 201 mit
IC zu dir“. Es dauerte nicht lange da wiederholte sich das Spiel,
diesmal aber mit SZ 541 im SMS. Dann war WIEDER ich an der Reihe,
Railjet Testlok mit kurzem Güterzug zu dir. Zusätzlich hing ich der SMS
noch an, dass er auch mal was melden soll, es werde langweilig. Kaum
geschrieben kommt die Meldung, Portugal Taurus zu dir. AAH, endlich mal
EM Kiste. Das Licht war aber nicht wirklich ideal, wie auch die Stelle.
Da hatte es Daniel sicher besser. Immerhin, die Sonne wurde besser und
wir machten ab, nach dem nächsten Fernverkehr zusammen weiter zu suchen.
Zuerst meldete Daniel aber fleissig Züge, so das wir etwas auf
Gleichstand kamen bei der Zusammenkunft. Er meldete mir noch einen Zug
mit Dispolok und eine 541 hinter einer 1216. Mit dem trennen hatten wir
also alles richtig gemacht … sehr gut! |
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Regiokreuzung kurz hinter der Station Pöndorf |
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1016 034 im Railjet Testlack
mit einem kurzen Güter nach Osten |
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SZ 541 mit
einem kurzen Güterzug nach Osten bei Pöndorf |
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ES 64 U2 014 mit einem
langen Stahlzug nach Westen bei Ederbauer |
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Es war 14:30 und wir taten uns recht
schwer eine weitere Stelle zu finden welche uns mundete, es dauerte
ziemlich genau eine Stunde bis wir nahe Hilgertsheim eine neue Stelle
bezogen. Dazwischen lagen aber noch 5min Diskussion mit einem Polizisten
und Geldabheben bei einer komischen Bank in einem Ort.
Der Polizist hatte langweile und will
uns beim Überholen über eine Sperrfläche gesehen haben von seinem
Standpunkt aus. Unmöglich weil, 1) überholten wir schön auf der
Überholspur und zogen zeitig wieder rein, 2)kann er das von sich aus
unmöglich gesehen haben. Kollege sass keiner im Busch, weil dann hätten
sie uns noch angemacht weil etwa 5km/h zu schnell an der Stelle vorbei
fuhren. Aber er bestand darauf, wollte Ausweis sehen ect. Es war so ein
typischer Österreicher (SORRY!), einer derer, die das Nein schon im
Gesicht geschrieben haben … total unfreundlich. Irgendwie passte es ihm
auch nicht, dass Daniel, welcher gefahren ist nicht von seinem
Standpunkt abrückte, dass er nichts falsch gemacht hat. Irgendwann wurde
es dem Polizist dann zu dumm und er liess uns fahren. Aber so heisst
einem die Österreichische Bevölkerung willkommen, immer wieder schön ;)
An der Stelle war die Sonne schon recht
weit rum, so kam dann nur noch ein IC und ein ÖC im Licht, ehe wir uns
weiter nach Westen verdrückten. Aber nicht weit, weil Weng, der letzte
von uns notierte Ort war schnell erreicht, leider mit der Erkenntnis, da
geht nix!
Wir standen dann auf dem Feld und
überlegten uns nur, waaas machen? Schon gen Selztal lohnt sich nicht.
Rumänien als Lokzug nach Osten nahm uns dann diese Entscheidung ab. An
ein Verfolgen war natürlich nicht zu denken, aber im Bahnhof von
Steindorf haben wir einige leere Wagen gesehen, vielleicht fährt de
Rumäne ja dahin. So fuhren wir fix zum Bahnhof um zu sehen, dass kein
Rumäne da war weit und Breit. Dafür lenkten zwei 2016 unsere Blicke auf
sich, eine vor einem Schlierenzug und eine welche gerade am Rangieren
war vor einem Kesselzug.
Wohin die fahren war klar, Richtung
Braunau am Inn, über eine schmucke kleine Nebenbahn, daran kann ich mich
aus 2005 noch erinnern, sogar mit Formsignalen in einem Bahnhof, nur, in
welchem?
Wir versuchten dann über das Kursbuch
mal heraus zu bekommen wann der Schlierenbomber los fährt, kamen aber
zur Erkenntnis, nicht mehr heute wohl.
Dafür machte sich der Kesselzug gerade
auf nach Norden, also fix hinterher. An einem BÜ schauten wir ihm zu wie
er sich langsam nach Norden aufmachte, und an der nächsten Kreuzung
standen wir erstmal, was ein Verkehr in der Gegend!
Wir hatten die Verfolgung schon
aufgegeben, zum Spass sind wir aber noch schnell zum Bahnhof von
Friedburg gefahren, vielleicht steht er ja da. Und tatsächlich, er stand
in der Ausweiche, Grund dafür erkannten wir nicht, weil Regio war keiner
dran, vielleicht ein Güterzug? Nein, auch nicht, den kurz nach unserer
Ankunft setzte sich der Zug wieder in Bewegung, als wenn er auf uns
gewartet hätte. |
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2016 069
mit einem Kesselzug nach Braunau am Inn bei Friedburg |
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2016 069 mit einem Kesselzug
nach Braunau am Inn bei Bach |
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So nahmen wir die Verfolgung auf und bei
Bach gelang uns ein zweites Foto. Bei Munderfing, dem Bahnhof mit den
Flügelsignalen, kreuzte der Zug mit dem Regio, so kriegten wir ihn
wieder. Verdeperten aber dann ein Foto weil ich unbedingt ein Signal mit
auf dem Bild haben wollte, was nicht wirklich klappte.
Weiter gelang leider nur noch ein
Querschuss kurz vor Mattighofen, da blieben wir dann im grässlichen
Verkehr stecken, keine Chance den Zug nochmals zu kriegen.
So wendeten wir und fuhren zurück, nun
auf in den Pyrn, weil die Sonne hatte sich nun hinter einer diesigen
Sabberschicht versteckt und schien nur mehr sehr diffus.
So schlugen wir auf der Autobahn den Weg
nach Graz ein um ein Bett in der Gegend um Windischgarsten oder Spital
am Pyrn zu suchen.
Windischsgarsten rollten wir dann von
hinten auf, aber schon am Dorfeingang trafen wir auf eine Pension, der
Parkplatz war zwar leer, aber es brannte Licht, und so gingen wir mal
fragen, ob man den ein Bett haben könne für die Nacht. Sehr freundlich
(keine Ironie suchen, ist wirklich wahr ;)) wurden wir empfangen und uns
ein günstiges Zimmer angeboten in dem Haus. Es ist mehr eine Familie
welche ein paar Zimmer vermietet, aber wunderschöne Lage zu günstigen
Konditionen.
Da wir den ganzen Tag nichts Richtiges
gegessen hatte war ein Abendessen unumgänglich, die Frau des Hauses
fragte uns dann, ob sie uns noch etwas Kochen soll. Wir lehnten aber
dankend ab, die gute soll sich mit uns bloss keine Arbeit machen! So
erfragten wir dann ein gutes Lokal im Dorf und gehen da gleich hin …
*mampf*. |
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