Tag 21: Samstag, 25.07.2009, Subotica - Timisoara

 

 

         
 

 Heute stand der letzte Tag in Serbien an. Wir checkten also aus dem Hotel aus und gingen wieder auf Achse. Der Plan war die Züge in der Region von Kikinda zu fotografieren. Als wir in Kikinda ankamen, hätte eigentlich auch ein Schienenbus aus Subotica ankommen sollen, also sind wir gleich zum Bahnhof, dort sagte man uns aber, dass der Zug nicht fahre. Wir fuhren also weiter nach Banatsko Milosevo, wir dachten uns der Zug werde eventuell vorher gewendet, weil er viel zu spät war. Unsere Theorie wurde aber schnell verworfen, denn der ansässige Bahnhofsvorstand erklärte uns vor 19 Uhr gäbe es keine Zugsbewegung. Nun fragten wir uns, was wir denn nun tun sollten. Wir entschlossen uns Serbien hinter uns zu lassen und nach Rumänien zu gehen. Dabei wollten wir eigentlich nach Lovrin hoch, blieben dann aber an einer „Privatgrenze“ stecken, also fix umgekehrt und den Zoll in Jimbolia benutzt. In Rumänien angekommen, bunkerten wir erst einmal Kohle und checkten dann den Fahrplan. Es sollten ca. 30 Minuten vergehen, bis der Mittagszug aus Lovrin kommen sollte. Ein prima Start dachten wir uns und stellten uns in die Einfahrt. Es kam wie erwartet ein altehrwürdiger Malaxa.

 
         
         
   

   
   

Malaxa 952 fährt aus Lovrin kommend am E-Sig von Jimbolia vorbei, Telegrafenleitung braucht es auf dieser Nebenbahn schon länger nicht mehr.

   
         
   

Nach dem Malaxa gings raus an die Timisoara Linie um einen Zug aus eben diesem Timisoara quer zu schiessen.

   
         
         
       
   

Eine 82er der CFR im schönen orange zieht eine 4er Garnitur aus Görlitzer Dostos von Timisoara nach Jimbolia, kurz vor dem Endbahnhof.

   
         
    Als der Regio drin war, gings los mit einer Malaxaverfolgung, hoch nach Lovrin. Fachleute wissen sicher, Malaxas verfolgen ist keine Kunst, die sind eh spotlangsam. So holten wir denn Zug dann auch mehrmals wieder ein und konnten einige Bilder vom Zug machen.    
         
         
       
   

Malaxa 901 und 952 verlassen Jimbolia wieder auf dem Weg nach Lovrin.

   
         
         
       
   

Malaxa 901 und 952 verlassen Jimbolia wieder auf dem Weg nach Lovrin.

   
         
         
       
   

In Grabat muss der Lokführer schon genau zielen beim Anhalten, damit die Fahrgäste nicht im Bauchnabel hohen Gebüsch aussteigen müssen ;)

   
         
         
       
   

Banat pur .. zwischen Grabat - Lenauheim

   
         
         
       
   

Bahnhof Lenauheim, die Leute stehen schon in den Türen um den Zug an dem kleinen Bahnhof zu verlassen.

   
         
         
       
   

Mit Bulgarus hat unser Regio aus 901 + 952 bereits den letzten Bahnhof vor Lovrin erreicht - hier hat die CFR sogar einen Unterstand spendiert.

   
         
    In Lovrin angekommen, sahen wir, dass dort schon ein Malaxapärchen und vier Ferkel standen. Wir warteten auf das Pärchen aus Jimbolia und machten ein Gruppenbild.    
         
         
       
   

Einfahrt im Endbahnhof von Lovrin, der Malaxa ging leider ganz rechts raus, etwas Suboptimal.

   
         
         
       
   

Aufstellung in Lovrin, die Malaxas werden zurück nach Jimobolia fahren während die Ferkel nach Sinacolau Mare fahren werden.

   
         
    Anschliessend gings den Taxen nach. Sie fuhren hoch nach Sannicolau Mare. Dort oben angekommen gabs die erste Begegnung mit der RegioTrans.    
         
         
       
   

Unterwegs nach Sannicolau Mare, ein 4er-Pack von Ferkeln bei Tomnatic

   
         
         
       
   

Auch Regio Trans ist im Banat mittlerweile sesshaft geworden, unter anderem von Arad nach Sannicolau Mare - hier bei der Einfahrt in diesen Bahnhof.

   
         
    Gleich zwei Caravellen standen im Bahnhof. Dazu gesellten sich noch die Ferkel aus Lovrin. Wir schwelgten nun in Erinnerungen, denn letztes Jahr waren die Caravellen noch ein 900er und ein 1000er Malaxa.    
         
         
       
   

Das Wort Rasengleis bekommt kurz vor der Grenze eine ganz neue Bedeutung .. es ist eher ein Waldgleis? Der Bus schaukelt auf jeden Fall in dem Abschnitt beängstigend.

   
         
         
       
   

Zu den beiden RegioTrans Caravelle gesellte sich noch der Ferkelexpress. Noch vor einem Jahr bestand diese Aufstellung aus zwei Malaxas und einem Ferkel!

   
         
         
       
   

Vorbei am Stellwerk geht es in den Bahnhof Horgos.

   
         
    Zeit für Erinnerungen blieb aber nicht viel, denn weiter ging es der RT-Kiste hinterher bis Periam. Kurz vor Periam passierte dann etwas, was uns lange nicht mehr untergekommen war, der Zug kam im Schatten einer Wolke!    
         
         
       
   

Die RT auf dem Weg nach Aarad, kurz hinter Sannicolau Mare, zwischen Saravale - Sinpetru Mare

   
         
         
       
   

Kurz vor Sinpetru Mare erlitten wir und die RT den ersten Wolkenschaden des Tages.

   
         
    ! In Periam folgte dann die totale Caravelleninvasion! Gleich vier Gleise waren vollgestellt damit. Unser Zug aus Sannicolau Mare wurde dann auf die 3-teilige Einheit aus Arad gehängt. Wir dachten der Zug würde nun mit vier Caravellen nach Arad zurück laufen, also sind wir zum nächsten BÜ, dort kamen aber nur zwei, die anderen zwei liefen anscheinend nach Sannicolau Mare. Zu allem Verdruss kamen die Triebwagen wieder im Schatten. Da nur zwei TWs nach Arad fuhren, liessen wir sie laufen, stattdessen standen wir an die Ausfahrt Richtung Lovrin, denn eigentlich hätte da noch was raus gemusst.    
         
         
       
   

Im Bahnhof Periam war der Caravelle aus Sannicolau erst noch alleine ...

   
         
         
       
   

... wenig später gesellte sich aber noch ein Zug aus Timisoara dazu, welcher aus mehreren Caravelle TW bestand.

   
         
         
       
   

Und noch ein Zug kam, ein Caravelle mit der Modernisierten Front kam aus Lovrin in Periam eingefahren.

   
         
         
       
   

Periam

   
         
    Wir standen ein Weilchen und fanden dann, das es keinen Sinn mehr machen würde zu warten, denn am Himmel zogen immer mehr Wolken auf. Gerade als wir gehen wollten, schloss sich dann die Barriere. Wir verfolgten den Zug also bis Lovrin, wobei er erst dort wieder in der Sonne war, dafür waren die beiden Malaxas wieder da, so dass man eine erneute Aufstellung fotografieren konnte.    
         
         
       
   

In Lovrin wenig später die nächste Aufstellung. Der Caravelle kam aus Periam, der 901 Malaxa aus Jimbolia und das grüne Päärchen aus Timisoara - ganz schön verwirrend das Streckennetz im Banat!

   
         
         
       
   

Doppelte Ausfahrt, nach Periam und Jimbolia.

   
         
         
       
   

Kanjiza - Martonoš. Rechts zu sehen die Umgehungsstrasse von Kanjiza - man merkt, dem Strassenverkehr wird etwas mehr Beachtung geschenkt als der Bahn.

   
         
   

Die beiden Malaxas fuhren dann los und Nil und David wollten den Fahrplan konsultieren, was denn noch laufen sollte. Just als die beiden im Bahnhof waren, kam der RT-Führer und schmiss seine Kiste an. Ich rannte raus und konnte den Zug noch bei der Ausfahrt erlegen, da irgendwas von Timisoara angeschrieben war, dachten wir der Zug fahre dort hin, wir wollten ihn deshalb verfolgen. Bei der Verzweigung kurz hinter Lovrin fanden wir aber heraus, dass der TW wohl doch nach Periam gehen würde. Wir machten ein letztes Foto und fuhren dann nach Timisoara, wo wir uns ein Hotel suchten.

   
         
         
       
   

An der Verzweigung der Strecke nach Timi, Jimbolia und Periam rollt der Caravelle von RT Periam entgegen.

   
         
   

Das von letztem Jahr ging nämlich nicht, das hatte nur Doppelzimmer, so mussten wir etwas Suchen, fanden dann aber doch ein preiswertes Hotel. Schliesslich gings noch in die Iulius Mall, zum KFC, denn gibt’s in der Schweiz nicht, deshalb ist es fast Pflicht wenn man im Osten ist, sich einmal diese amerikanische Reinkultur zu geben. 

   
         
    Text: Pascal Zingg    
         
       
       
         
   

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