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-- Sonntag, 20.7. --
~ 1130 km
An
diesem Tag sollte es von Paris über Metz, Saarbrücken, Frankfurt, die
Neubaustrecke, Köln (bzw. Köln Deutz Tief) und Münster zurück nach
Norden zu Hayo
nach hause gehen. Das
einzig
Negative an der ganzen Sache war nur, dass wir schon um kurz nach
6 Uhr mit dem Nachtzug in Paris Austerlitz waren, unser EC nach
Frankfurt jedoch erst um 8:50 Uhr am Gare de l`Est abfuhr. Somit hatten
wir aber auch noch genügend Zeit zum Ostbahnhof zu fahren und unser
Gepäck aus dem Schliessfach zu holen. Der Zug wurde dann auch schon
gegen kurz nach 8 Uhr bereitgestellt und wir konnten hinein. Auf der
recht langen Fahrt bis Metz ging es zwar wieder durch die schöne
Landschaft entlang der Loire.
Wir waren jedoch
beide noch zu müde und
mussten erst mal ein wenig weiterschlafen. In Metz wurde dann 181 206,
eine der letzten blauen DB Loks mit „Bundesbahnkeks“ überhaupt, unserem
Zug vorgespannt um ihn bis Frankfurt zu ziehen. Da der Zug zum umspannen
in Metz recht viel Aufenthalt hat, konnten wir die schöne Maschine auch
noch auf die Speicherkarte bannen. Über
Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim ging es in gemächlicher Fahrt
nach Frankfurt. Trotz des schönen Wetters konnten wir auf dem deutschen
Streckenabschnitt nur einen einzigen Fotofuzzy sehen, der unseren Zug
fotografierte. In
Frankfurt noch schnell was zu essen besorgt und rein in die Lounge des
ICE 3, der uns bis Münster bringen sollte. Da es einer derjenigen war,
die über Köln-Deutz (Tief) fahren, war die 2. Kl. Lounge in Richtung
Köln – Münster und somit hatten wir freien Blick auf die vor uns
liegende Strecke. Doch
diese Möglichkeit des Herausschauens sollte uns bald genommen werden.
Da in einem Wagen die Klimaanlage ausgefallen war, durften ein paar
Leute zusätzlich zum Lokführer in den Führerstand und
versperrten uns
so die
Sicht. Interessant wurde die Fahrt dann doch noch, da wir wegen eines
Böschungsbrandes in Köln-Deutz
über
die Südbrücke, die sonst nur von
Güterzügen und
dem zweistündlichen
ICE
gen Amsterdam befahren wird, und
den Kölner Hauptbahnhof nach Köln-Deutz gelangten. Sonst war die Fahrt
aber, wie sollte es im Ruhrgebiet auch anders sein, ziemlich langweilig. In
Münster durften wir noch 15 min länger als geplant auf dem Bahnsteig
stehen, da der RE schon aus Richtung Emden Verspätung hatte und diese
durch die Kurzwende in Münster auch auf die Gegenrichtung übertragen
wurde. Auf dem Nebengleis sahen wir jedoch, dass es noch schlimmer
kommen konnte. Dort hatte ein Quietschie (Baureihe 425) wahrscheinlich mal wieder
Probleme mit dem doch recht warmen Wetter. Zumindestens hatte
der Zug mehr
als 60 min. Verspätung. Mit
immer noch + 10 kamen wir gegen 21:30 Uhr endlich in Emden an, wo uns
Hayo`s Eltern abholten und mit nach Norden nahmen. Somit endete die
erste Woche der InterRail Tour.- Karte -
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